Über uns
Im Frühling 2010 haben wir Freiburgerinnen und Freiburger die Chance, einen personellen und politischen Wechsel im Rathaus herbeizuführen. Wir können unsere eigenen Ideen und Vorstellungen von einem guten Zusammenleben aller Menschen in unserer Stadt zum Ausdruck bringen. Wir können die Vision von einer wirklich demokratischen Selbstverwaltung der Bürgerschaft in die Tat umsetzen. Die Bedürfnisse und Interessen aller Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt können so in den Mittelpunkt gestellt werden.
Wir werden die eingefahrenen Gleise der bisherigen Rathausführungen verlassen. Denn vom amtierenden Oberbürgermeister Dr. Salomon und seinem Bürgermeisterkollegen Ulrich von Kirchbach können solch innovative Wege nicht erwartet werden. Vor allem Dieter Salomon hat die in ihn gesetzten Hoffnungen enttäuscht und durch seinen Pakt mit der atomkraftfreundlichen CDU seine Wählerschaft regelrecht hintergangen. Das aktuelle Beispiel der Gebührenerhöhungen für die Kindergärten (bis zu 33 %) zeigt aber auch, dass beide Kandidaten die Finanzprobleme der Stadt noch immer zu Lasten der Bevölkerung lösen wollen. Es zeigt ferner, dass weder Herr Salomon (Die Grünen) noch Herr von Kirchbach (SPD) zu einer Beteiligung der betroffenen Eltern sowie der Erzieherinnen und Erzieher bereit waren. Sie haben sich einmal mehr über 1.800 Einwendungen der Eltern hinweggesetzt.
Es ist an der Zeit: Die Freiburger Bevölkerung muss ihre Geschicke aktiv in die eigenen Hände nehmen. Der erfolgreiche Bürgerentscheid für den Erhalt der kommunalen Stadtbau GmbH im Jahre 2006 hat bewiesen: Die zuverlässigen und zukunftsfähigen Kompetenzen dieser Stadt liegen in den Menschen, die hier leben. Sie brauchen aber mehr faire Möglichkeiten der Mitsprache und Mitentscheidung. Es muss neue kreative und wirklich bürgernahe Modelle der Teilhabe und Mitverantwortung geben. Gemeinsam können wir solche Vorstellungen einer lebendigen kommunalen Demokratie entwickeln.
Um dieses Ziel zu erreichen, haben Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen sich in den letzten Wochen zusammengefunden, um die Chancen für einen Wechsel im Rathaus zu sondieren. Sie haben am 25. 11. 2009 beschlossen, unter dem Namen „WiR – Wechsel im Rathaus” aktiv in den OB-Wahlkampf einzugreifen. In Form einer überparteilichen Bürgerinitiative haben sich Menschen aus vielerlei gesellschaftlichen, sozialen, ökologischen und kulturellen Arbeitsfeldern entschlossen, als eine Erfolg versprechende “dritte Kraft” aufzutreten. Zunächst soll unter Einbeziehung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger in einem offenen Beteiligungsprozess ein Wahlprogramm entwickelt werden, das die “Visionen 2018 für ein gutes Leben aller” in ein handlungsfähiges Aktionsprogramm überträgt.
Am 21. Januar 2010 können sich dann alle von diesen Ideen überzeugten Bürgerinnen und Bürger an der Wahl einer Kandidatin oder eines Kandidaten beteiligten. Doch wir werden uns nicht an dem abzusehenden Hahnenkampf beteiligen. Wir werden aus der Vielzahl der seit vielen Jahren ehrenamtlich und gesellschaftlich engagierten Menschen ein Kompetenzteam wählen, das im Teamgeist diese neue Idee einer kommunalen Bürgerbewegung mit Leben füllen wird. Gemeinsam werden wir mit unserer Kandidatin/unserem Kandidaten alles geben, in der Tradition der erfolgreichen AKW-Bewegung in Wyhl und des Bürgerentscheides von 2006, am Wahltag mit der Mehrheit der Bürgerschaft für eine bundesweite Sensation zu sorgen.
WiR tritt zur OB-Wahl 2010 an, damit die Bedürfnisse und Interessen aller Freiburger Gruppen berücksichtigt werden.
WiR will einen echten Wechsel im Rathaus, den es nur geben kann, wenn weder Herr Salomon noch Herr von Kirchbach gewählt werden.
WiR wird gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern eine sozial gerechte und basisdemokratische Wende in unserer Stadt herbeiführen.
WiR will eine lebendige kommunale Demokratie, damit es ein gutes Leben für alle gibt.





