Am Mittwoch, den 9.6.10 fand im Studio von Radio Dreyeckland im Morgenradio ein Gespräch mit Martin Klauss, WiR-Aktivist und pensionierter Mathematiklehrer, und Thomas Willmann, Leiter des Amtes für Bürgerservice und Informationsverarbeitung und amtlicher Wahlleiter der Stadt Freiburg statt.
Thema war die durch Herrn Willmann vorgenommene Zusammenlegung der Briefwahlstimmen aus den in ihrem Wahlverhalten doch sehr unterschiedlichen Stadtbezirken Vauban und St. Georgen-Süd, die zu einer Verzerrung des OB-Wahlergebnisses in Vauban zugunsten von Dieter Salomon geführt hatte.
Die Urnenstimmen hatten in Vauban nämlich eine relative Mehrheit für den WiR-Kandidaten Günter Rausch ergeben und es spricht wenig für die Annahme, dass die Briefwählerinnen und -wähler dort deutlich anders gewählt haben als die Urnenwähler.
http://www.rdl.de/index.php?option=com_content&task=view&id=7291&Itemid=321

Hiermit möchten wir Ihnen einen Leserbrief von Edda Kreutz zur OB-Wahl-Berichterstattung am 26. April bekannt machen, dessen Veröffentlichung die Badische Zeitung abgelehnt hat:
Jeder Mensch wird nackt geboren, jeder Mensch muss sterben. Jedoch, ist es verwerflich oder verwegen, wenn der Obachlose genauso wie der Millionär sich ein gutes Leben wünscht? Ist es verwerflich oder verwegen, wenn der Obdachlose sagt: Wohnen ist Menschenrecht? Ist es verwerflich oder verwegen, wenn es heißt: die Wertschätzung aller Menschen ist von Bedeutung? Gehören diese Aussagen nicht zu den Grundrechten?
Ist es verwerflich oder verwegen zu sagen: “Dass man mit Heilsversprechen in Freiburg 20% erreichen kann, gibt mir zu denken.” (Zitat Landttagsabgeordnete Edith Sitzmann) Ist es verwerflich oder verwegen zu sagen: “Dass aber ein ein Kandidat wie Günter Rausch, der eher wie ein Politclown und nicht wie ein ernsthafter Kandidat aufgetreten ist, auf 20% kommt, sollte uns zu denken geben.” (FDP-Stadtrat Sascha Fiek)
Ist es verwerflich oder verwegen zu sagen, dass es nicht nur mir, sondern auch vielen anderen Menschen zu denken gibt, wie sich angesehene Politiker dermaßen “ausdruckstark” äußern, ohne sich hinterher zu entschuldigen? Mein Zitat: “Was Neues auf d Bahn bringe, nur kei Luck losse.” (in der BZ vom 26. April auf Seite 19) Frau Landtagsabgeordnete Edith Sitzmann, Herr FDP-Stadtrat Sasche Fiek, es ist nicht verwerflich, aber verwegen, wenn ich sage: Jetzt erscht recht, ebbis Neus uff d Bahn bringe und intrete fir: e guets Lebe fir ALLI!
Edda Kreutz, Freiburg

Der Stadtkurier befragte die drei OB-Kandidaten und druckte ihre Antworten in der Ausgabe vom 22.4.2010 ab. Hier die Antworten von Günter Rausch.
1.) Was wäre Ihr Hauptprojekt als OB in den nächsten acht Jahren?
Eine lebendige und aktive Bürgerschaft, in der immer mehr Menschen gemeinsam mit dem Gemeinderat und der Verwaltung an einer sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen und menschlich lebenswerten Stadt gemeinsam arbeiten. weiterlesen…

TV Südbaden Talk zur OB-Wahl mit den drei Kandidaten
Stefan Pawellek fragt nach…
Sehen Sie hier die gesamte Sendung:
http://www.regio-tv-stream.de/tvsuedbaden/pawellek/?date=20100422

Bei der Wahl zum Freiburger OB dürfen sie zwar kein Kreuzchen machen, dennoch geht sie die Entscheidung an. Die BZ-Kinderreporter haben den Kandidaten ihre Fragen gestellt: Günter Rausch über den Mietstopp und seine Mitstreiter.
Auf BZ-online anschauen:
http://www.badische-zeitung.de/video-kinder-fragen-ob-kandidaten-x2x

Die BZ hat die Wahlkampfkosten der OB-Kandidaten verglichen:
Mit sehr unterschiedlichen Budgets bestreiten die drei OB-Kandidaten ihre Wahlkämpfe. Und auch mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten. Das Wahlkampfteam von Ulrich von Kirchbach (SPD) kalkuliert mit 81 000 Euro und gibt am meisten für Anzeigen aus. Die Initiative “Wechsel im Rathaus”, die Günter Rausch unterstützt, liegt derzeit bei 22 000 Euro und hat hohe Druckkosten. Der Wahlkampf von Amtsinhaber Dieter Salomon (Grüne) kommt nach derzeitiger Kostenschätzung auf 128 000 Euro , fast ein Drittel davon für Agenturen.
Den ganzen Artikel lesen:
http://www.badische-zeitung.de/zwischen-rausch-und-salomon-liegen-100-000-euro
PS: Günter Rausch kann sich auf unzählige fleißige ehrenamtliche Helfer stützen. Dennoch: Ganz ohne Geld geht’s nicht (siehe BZ-Artikel). Sie können den Wechsel im Rathaus weiterhin mit einer Spende unterstützen. Danke!
