|
Der Mitbegründer und maßgeblicher Organisator des OB-Wahlkampfes 2010 von WiR, Martin Klauss, ist an Folgen einer langen Krankheit für viele überraschen schnell gestorben.

Martin Klauss war seit vielen Jahren in Freiburg in unterschiedlichen sozialen Bewegungen, u.a. dem Runden Tisch gegen die Auswirkungen der Hartz IV-Gesetze, aktiv. Er war ein entschiedener Interessensvertreter all derer, die von Armut und Ausgrenzung betroffen oder bedroht sind. Daneben war er als pensionierter Lehrer auch ein Streiter für Bildungsgerechtigkeit und demokratische, friedensdienliche
Entwicklungen in Schule und Hochschule. WiR verdankt Martin Klauss außerordentlich viel. Mit Hand, Kopf und Herz leistete er Außergewöhnliches! Der Nachruf anläßlich der Beerdigung am 4. 11. 2011 ist unter folgenden Link zu lesen…
Am Mittwoch, den 9.6.10 fand im Studio von Radio Dreyeckland im Morgenradio ein Gespräch mit Martin Klauss, WiR-Aktivist und pensionierter Mathematiklehrer, und Thomas Willmann, Leiter des Amtes für Bürgerservice und Informationsverarbeitung und amtlicher Wahlleiter der Stadt Freiburg statt.
Thema war die durch Herrn Willmann vorgenommene Zusammenlegung der Briefwahlstimmen aus den in ihrem Wahlverhalten doch sehr unterschiedlichen Stadtbezirken Vauban und St. Georgen-Süd, die zu einer Verzerrung des OB-Wahlergebnisses in Vauban zugunsten von Dieter Salomon geführt hatte.
Die Urnenstimmen hatten in Vauban nämlich eine relative Mehrheit für den WiR-Kandidaten Günter Rausch ergeben und es spricht wenig für die Annahme, dass die Briefwählerinnen und -wähler dort deutlich anders gewählt haben als die Urnenwähler.
http://www.rdl.de/index.php?option=com_content&task=view&id=7291&Itemid=321
Hiermit möchten wir Ihnen einen Leserbrief von Edda Kreutz zur OB-Wahl-Berichterstattung am 26. April bekannt machen, dessen Veröffentlichung die Badische Zeitung abgelehnt hat:
Jeder Mensch wird nackt geboren, jeder Mensch muss sterben. Jedoch, ist es verwerflich oder verwegen, wenn der Obachlose genauso wie der Millionär sich ein gutes Leben wünscht? Ist es verwerflich oder verwegen, wenn der Obdachlose sagt: Wohnen ist Menschenrecht? Ist es verwerflich oder verwegen, wenn es heißt: die Wertschätzung aller Menschen ist von Bedeutung? Gehören diese Aussagen nicht zu den Grundrechten?
Ist es verwerflich oder verwegen zu sagen: “Dass man mit Heilsversprechen in Freiburg 20% erreichen kann, gibt mir zu denken.” (Zitat Landttagsabgeordnete Edith Sitzmann) Ist es verwerflich oder verwegen zu sagen: “Dass aber ein ein Kandidat wie Günter Rausch, der eher wie ein Politclown und nicht wie ein ernsthafter Kandidat aufgetreten ist, auf 20% kommt, sollte uns zu denken geben.” (FDP-Stadtrat Sascha Fiek)
Ist es verwerflich oder verwegen zu sagen, dass es nicht nur mir, sondern auch vielen anderen Menschen zu denken gibt, wie sich angesehene Politiker dermaßen “ausdruckstark” äußern, ohne sich hinterher zu entschuldigen? Mein Zitat: “Was Neues auf d Bahn bringe, nur kei Luck losse.” (in der BZ vom 26. April auf Seite 19) Frau Landtagsabgeordnete Edith Sitzmann, Herr FDP-Stadtrat Sasche Fiek, es ist nicht verwerflich, aber verwegen, wenn ich sage: Jetzt erscht recht, ebbis Neus uff d Bahn bringe und intrete fir: e guets Lebe fir ALLI!
Edda Kreutz, Freiburg
Für das erste Treffen des Arbeitskreises schlage ich neben dem gegenseitigen Kennenlernen und der internen Vernetzung vor, dass wir uns neben der Klärung von begrifflichen Grundlagen auch den folgenden Fragen zuwenden:
- Welche Städte gehen bereits heute mit freier Software ihre unabhängigen Wege?
- Ist freie Software in jedem Fall billiger für die öffentliche Verwaltung und andere städtische Institutionen als Software mit closed source?
- Welche Anforderungen hat die Freiburger Verwaltung und Freiburger Institutionen an Software, bzw. in welchem Ausmass wird Software verwandt?
- Wie groß ist der Entwicklungsstand von Freier Software im Vergleich zu den eingesetzten Programmen? weiterlesen…
Freiburg, den 28. April 2010
Bestärkt durch das herausragende Ergebnis von Günter Rausch fordert die Bürgerinitiative WiR einen nachhaltigen Politikwechsel in Freiburg!
Rausch: „Salomon darf nicht OB ‚für halb Freiburg’ sein!“
Die Initiative WiR hat mit ihren Themen ganz offensichtlich den Nerv vieler Menschen in Freiburg getroffen. Der Stimmenanteil von über 20% für Günter Rausch ist ein phantastisches Ergebnis!
Dazu Rausch: „Jede fünfte Wählerin oder Wähler hat am Sonntag mit ihrer oder seiner Stimme die Umsetzung der von uns eingebrachten Forderungen unterstrichen: Mehr Bürgerbeteiligung, soziale Gerechtigkeit und mehr Teilhabe für alle am gesellschaftlichen Leben, sowie wirksame Initiativen gegen Kinderarmut und Arbeitslosigkeit. Aber auch den von uns geforderten längst überfälligen ökologischen Wandel der Gesellschaft“. weiterlesen…
Im Rahmen der DGB-Veranstaltung am 1. Mai 2010 auf dem Stühlinger Kirchplatz werden die BürgerInnenintiative WiR – Wechsel im Rathaus und Günter Rausch an einem Infostand Gelegenheit geben, die Ergebnisse der OB-Wahl rückblickend zu diskutieren, und über die weitere Arbeit von WiR und unseren zukünftigen Einfluss auf die Politik in Freiburg zu beraten.
Kommen Sie vorbei!
|
WiR vor Ort
Samstag, 8. Mai 2010
Am 8. Mai finden folgende WiR-Infostände statt:
- 9-11 Uhr: Wochenmarkt am alten Wiehrebahnhof
-
9.30-11.30 Uhr: Weingarten beim EKZ
-
10-12 Uhr: Wochenmarkt Stühlinger
-
10-13 Uhr: in Haslach am Dorfbrunnen
-
12-15 Uhr:
Bertoldsbrunnen entfällt wg. "Megasamstag"
Günter Rausch wird an den WiR-Infoständen zu folgenden Zeiten für Gespräche zur Verfügung stehen:
-
9-10 Uhr: Wochenmarkt am alten Wiehrebahnhof
-
10-11 Uhr: Weingarten beim EKZ
-
11-12 Uhr: Wochenmarkt Stühlinger
-
12-13 Uhr: in Haslach am Dorfbrunnen
-
13-14 Uhr:
Bertoldsbrunnen entfällt wg. "Megasamstag"
|